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Vertriebs-Interimsmanagement für Software-Unternehmen

Operative Vertriebsverantwortung auf Zeit · DACH und Frankreich

Was ist Vertriebs-Interimsmanagement?

Ein erfahrener Vertriebsleiter übernimmt für einen befristeten Zeitraum die operative Verantwortung im Vertrieb — mit Weisungsbefugnis, Zielen und Ergebnisverantwortung. Anders als ein Berater, der empfiehlt, entscheidet und führt ein Interimsmanager selbst: Er sitzt in den Forecast-Runden, geht mit ins Kundengespräch, stellt ein und trennt sich. Bezahlt wird nach Einsatztagen, nicht nach Projektpauschale.

Im Software-Vertrieb ist das eine eigene Disziplin. Wer SaaS, ERP, CAD, PLM, MES oder CPQ verkauft, verkauft erklärungsbedürftige Projekte an mehrere Entscheider gleichzeitig — mit Verkaufszyklen von Monaten und einem Buying Center aus Fachbereich, IT, Einkauf und Geschäftsführung. Ein Interimsmanager ohne diese Erfahrung braucht zu lange, um wirksam zu werden.

Wann braucht ein Software-Unternehmen eine Interims-Vertriebsleitung?

Immer dann, wenn der Vertrieb ohne Führung dasteht oder eine Veränderung ansteht, für die intern niemand frei ist. In der Praxis sind es fünf Situationen:

Wie läuft ein Einsatz ab?

Erst Diagnose, dann Führung, dann Ausstieg — und der Ausstieg wird von Anfang an geplant.

  1. Standortbestimmung in zwei bis drei Wochen. Einzelinterviews mit Geschäftsführung, Vertriebsleitung, Vertrieb und Marketing, dazu ein Blick in Pipeline, Forecast und verlorene Deals. Ergebnis ist ein Bild davon, was am System klemmt — nicht an den Personen.
  2. Operative Übernahme. Forecast-Runden, Deal-Reviews, Begleitung im Kundengespräch, Entscheidungen zur Mannschaft. Üblich sind zwei bis drei Tage pro Woche; fünf Tage sind selten nötig und selten gesund.
  3. Aufbau dessen, was bleiben soll. Ein Vertriebsprozess mit prüfbaren Abschluss-Wahrscheinlichkeiten, eine Nutzenargumentation je Rolle im Buying Center, eine Forecast-Logik, der man glauben kann.
  4. Ausgleiten. Die Tage werden weniger, die interne Nachfolge übernimmt. Was bleibt, muss ohne den Interimsmanager funktionieren — sonst war es Beratung mit Anwesenheitspflicht.

Was kostet Vertriebs-Interimsmanagement?

Bei seikowski SCALE CONCEPT™ kostet der Einsatztag 1.390 Euro netto, zuzüglich Reise- und Übernachtungskosten. Es gibt keine Mindestlaufzeit und kein Paket. Abgerechnet werden die Tage, die tatsächlich stattfinden.

Reisekosten werden mit 1,60 Euro pro Kilometer berechnet, ab Essen oder ab 83520 Roquebrune-sur-Argens — je nachdem, welcher Standort für den Kunden günstiger liegt. Ab 400 Kilometern Gesamtstrecke sind Pauschalen möglich. Alle Preise verstehen sich netto, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Zum Vergleich: Zwei Tage pro Woche entsprechen rund 11.000 Euro im Monat. Das liegt unter den Gesamtkosten einer festangestellten Vertriebsleitung auf vergleichbarem Niveau — ohne Kündigungsfrist, ohne Einarbeitungszeit und ohne das Risiko einer Fehlbesetzung.

Worin unterscheidet sich Interimsmanagement von Vertriebsberatung?

Der Berater arbeitet am System, der Interimsmanager im System. Beratung liefert Diagnose, Konzept und Begleitung — die Umsetzung bleibt beim Kunden. Interimsmanagement übernimmt die Umsetzung selbst, inklusive der unangenehmen Entscheidungen.

In der Praxis geht beides ineinander über. Ein Einsatz beginnt oft mit einer Diagnose und endet mit einem verankerten System. Wer nur den Prozess braucht, aber die Führung selbst stellt, ist mit den Modulen günstiger bedient. Wer niemanden hat, der führt, braucht Interimsmanagement.

Was bringt das Private-Equity-Investoren im Buy-and-Build?

Nach dem Einstieg zeigt sich meist schnell, dass der Vertrieb der Engpass ist — nicht das Produkt. Bei einem Buy-and-Build kommen mehrere Vertriebsorganisationen zusammen, die vorher nebeneinander gearbeitet haben: unterschiedliche Prozesse, unterschiedliche Forecast-Begriffe, kein Cross-Selling.

Eine Interims-Vertriebsleitung kann diese Phase überbrücken, ohne dass eine teure Dauerstruktur entsteht, bevor klar ist, wie sie aussehen soll. Zusätzlich liefert sie dem Investor etwas, das er vorher nicht hatte: eine belastbare Einschätzung, wie viel Umsatz im Vertrieb noch liegt. Nicht enthalten ist eine Unternehmensbewertung — beziffert wird das Umsatzpotenzial, nicht der Kaufpreis.

Ein Beispiel aus der Praxis

Als CSO einer Unternehmensgruppe: Re-Organisation von Vertrieb und Marketing. Aus Einzelfirmen wurde eine Gruppe mit gemeinsamen Teams für Hunting und Farming, mit Cross-Selling und einer stärkeren Position im Markt. Dazu der Aufbau eines BDR-Teams mit hoher Cold-Calling-Quote. Anfangs zwei bis drei Tage pro Woche, danach ausgleitend. Deutlich mehr Auftragseingang im ersten Jahr.

Wer steht dahinter?

Guido Seikowski, 35 Jahre im B2B-Software-Projektvertrieb, davon 20 Jahre in der Führung und im Coaching von Vertriebsteams. Einsätze in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich. Das Tagesgeschäft läuft meist per Video-Call; Interviews, Coachings und Trainings finden vor Ort statt, dort wo die Deals entschieden werden.

Wie fange ich an?

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Mehr zum Vorgehen: die fünf Module und ihre Preise · Was kostet Vertriebsberatung? · Warum der Forecast nicht trägt · Beispiel einer Diagnose